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Audio & AI Aktiv

Host a Podcast

Der Weg vom Spotify-Upload zur digitalen Souveränität mit einer eigenen Castopod-Instanz.

Über das Projekt

Ein eigener Podcast ist ein fantastisches Medium, um Ideen zu teilen. In diesem "Living Lab"-Experiment habe ich die gesamte Pipeline vom Mikrofon bis zum Hörer selbst durchgespielt: Podcastfolgen konzipiert, selbst aufgenommen, geschnitten und mit verschiedenen Tools für die Nachbearbeitung experimentiert.

Der anfängliche Weg führte klassisch über einen der großen Streaming-Anbieter, in diesem Fall Spotify. Es ist der vermeintlich leichteste Weg, aber er bedeutet auch, die volle Kontrolle über die eigenen Inhalte und die Hörer-Daten abzugeben.

Die Migration zur Dezentralität

Da Qube Loco für digitale Souveränität steht, war das langfristige Ziel klar: Weg vom zentralisierten Plattform-Silo und hin zu einer komplett eigenständigen, selbst gehosteten Lösung.

Die Wahl fiel dabei auf Castopod – eine Open-Source-Plattform speziell für Podcasts, die nahtlos an das Fediverse (das dezentrale Netzwerke-Ökosystem, zu dem z. B. auch Mastodon gehört) angebunden ist.

  1. Aufnahme & Schnitt: Komplette Eigenregie bei der Content-Erstellung und Audio-Nachbearbeitung.
  2. Der Spotify-Test: Erste Veröffentlichungen auf Spotify, um den Mainstream-Workflow zu verstehen.
  3. Der Umzug: Migration aller Folgen, Metadaten und RSS-Feeds auf einen eigenen Server.
  4. Live mit Castopod: Der Podcast läuft nun völlig unabhängig unter podcast.sonjaheinze.de.

Tech-Stack & Learnings

  • Hosting: Eigenes Webhosting für volle Datenkontrolle.
  • Plattform: Castopod (Open-Source, ActivityPub-kompatibel).
  • Fokus: Der Prozess-Schwenk von Bequemlichkeit hin zu echter digitaler Unabhängigkeit.