Über das Projekt
Ein eigener Podcast ist ein fantastisches Medium, um Ideen zu teilen. In diesem "Living Lab"-Experiment habe ich die gesamte Pipeline vom Mikrofon bis zum Hörer selbst durchgespielt: Podcastfolgen konzipiert, selbst aufgenommen, geschnitten und mit verschiedenen Tools für die Nachbearbeitung experimentiert.
Der anfängliche Weg führte klassisch über einen der großen Streaming-Anbieter, in diesem Fall Spotify. Es ist der vermeintlich leichteste Weg, aber er bedeutet auch, die volle Kontrolle über die eigenen Inhalte und die Hörer-Daten abzugeben.
Die Migration zur Dezentralität
Da Qube Loco für digitale Souveränität steht, war das langfristige Ziel klar: Weg vom zentralisierten Plattform-Silo und hin zu einer komplett eigenständigen, selbst gehosteten Lösung.
Die Wahl fiel dabei auf Castopod – eine Open-Source-Plattform speziell für Podcasts, die nahtlos an das Fediverse (das dezentrale Netzwerke-Ökosystem, zu dem z. B. auch Mastodon gehört) angebunden ist.
- Aufnahme & Schnitt: Komplette Eigenregie bei der Content-Erstellung und Audio-Nachbearbeitung.
- Der Spotify-Test: Erste Veröffentlichungen auf Spotify, um den Mainstream-Workflow zu verstehen.
- Der Umzug: Migration aller Folgen, Metadaten und RSS-Feeds auf einen eigenen Server.
- Live mit Castopod: Der Podcast läuft nun völlig unabhängig unter podcast.sonjaheinze.de.
Tech-Stack & Learnings
- Hosting: Eigenes Webhosting für volle Datenkontrolle.
- Plattform: Castopod (Open-Source, ActivityPub-kompatibel).
- Fokus: Der Prozess-Schwenk von Bequemlichkeit hin zu echter digitaler Unabhängigkeit.