Über das Projekt
Die Ursprungsidee für dieses Projekt entstand ganz praktisch: Ich habe meiner Mutter dabei geholfen, ein von ihr übersetztes englisches Buch in ein sauberes Druckformat zu bringen, um es über "Books on Demand" (BoD) zu veröffentlichen.
Dabei habe ich erste, sehr wertvolle Erfahrungen mit dem Buchsatz gesammelt und gelernt, wo Automatisierung Sinn macht – und wo nicht.
Die Learnings: KI vs. klassisches Handwerk
Für den professionellen Buchsatz habe ich mich in LaTeX eingearbeitet. Die Syntax kann anfangs einschüchternd wirken, aber hier hat Künstliche Intelligenz extrem geholfen: KI ist ein fantastischer Partner beim Troubleshooting von LaTeX-Fehlermeldungen und beim Erstellen komplexer Formatierungsvorlagen.
Gleichzeitig gab es eine wichtige Erkenntnis im Bereich der Textbearbeitung: Wenn es darum geht, bestimmte Attribute, Begriffe oder Formatierungen zu ändern, die sich durch das gesamte Buch ziehen, wird schnell nach einem LLM gerufen. Die Praxis hat mir jedoch gezeigt, dass ein solides, traditionelles "Suchen & Ersetzen" (Find & Replace) oft viel präziser, schneller und weniger fehleranfällig ist als eine KI-Textgenerierung. KI ist ein Werkzeug, kein Allheilmittel.
Der nächste Schritt
Der aktuelle Status dieses "Living Lab"-Projekts ist Pending (In Vorbereitung). Ich nehme die Erkenntnisse aus dem Projekt meiner Mutter und nutze sie, um den Prozess für einen eigenen, kommenden Text weiter zu verfeinern und zu autonomisieren.
Das Ziel ist ein eigener Workflow, der das Beste aus beiden Welten vereint: Die Zuverlässigkeit bewährter Text-Tools, die Präzision von LaTeX und die Beschleunigung durch KI-Troubleshooting.